Eine besonders wichtige und zukunftsweisende Veränderung der örtlichen Infrastruktur gibt es nun im Landkreis Märkisch-Oderland (MOL). Der Ausbau der Breitbandversorgung wird hier unter anderem vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und durch das Land Brandenburg gefördert.

Das bedeutet ab Mitte 2019 kostenlose Glasfaser-Verbindungen für die Region um Müncheberg, Seelow, Seelow, Freienwalde und Wriezen. Im Raum Brandenburg gibt es bisher, wie vielerorts in ländlichen Gebieten, für den privaten und betrieblichen Internetanschluss meist DSL-Leitungen mit nur 16 Megabit beziehungsweise VDSL mit höchstens 50 Megabit. In Deutschland sind solche Werte weit verbreitet, international ist dies jedoch im Vergleich nicht mehr konkurrenzfähig.

Seit Ende des Jahres 2018 realisiert die Firma e.discom gemeinsam mit den Stadtwerken Schwedt für Sie ein hocheffizientes und leistungsstarkes Glasfaser-Netz. Die Modernste Form der Datenübertragung auf dem aktuellen Markt ist die sogenannte FTTB-Technologie (Fibre to the Building), die eine direkte Verbindung vom zentralen Verteiler per Glasfaserkabel in das eigene Haus ermöglicht.

Die Datenübertragung erfolgt mit Lichtgeschwindigkeit,

wobei Datenmengen von bis zu einem Gigabit in der Sekunde möglich sind: Neue Kunden mit dieser Internetanbindung können also in Zukunft zwischen 100 und bis zu 1000 Megabit pro Sekunde wählen. Im Landkreis Märkisches Oderland sind Sie damit auf der Überholspur der Datenautobahn unterwegs!

Kostenlose Glasfaseranschlüsse in Müncheberg und Umgebung

Für alle Haushalte in der Region, die bisher über einen Internet-Anschluss mit weniger als 30 Mbit/s Übertragungsrate verfügen, gibt es nun die Möglichkeit, kostenlos auf einen Highspeed-Glasfaseranschluss umzusteigen.

Das förderfähige Ausbaugebiet Märkisch-Oderland umfasst mit den Orten Müncheberg, Waldsieversdorf, Buckow, Oberbarnim, Märkische Höhe, Reichenow-Möglin, Vierlinden, Gusow-Platkow, Seelow, Zechin, Golzow, Bleyen-Genschmar, Falkenhagen (Mark), Lietzen, Zeschdorf, Treplin, Lebus, Fichtenhöhe, Lindendorf, Podelzig, Alt-Tucheband, Reitwein, Küstriner Vorland, Letschin, Neulewin, Oderaue, Bad Freienwalde (Oder), Falkenberg, Wriezen, Bliesdorf, Neutrebbin und Neuhardenberg insgesamt 32 Gemeinden.

Dieser Ausbau bedeutet einen gewaltigen Fortschritt für die regionale Infrastruktur, denn laut der Firma e.discom Telekommunikation GmbH sollen in der Region nach Abschluss des Ausbaus keine „weißen Flecken“ verbleiben und alle Anwohner und Betriebe innerhalb der nächsten vier Jahre Zugang zum Internet mittels zukunftssicherer Glasfaserleitungen erhalten.

Für die etwa 19.200 zu bewerkstelligenden Anschlüssen ist es unter anderem nötig, rund 1.430 Kilometer neue Trassen zu bauen. Zeitgleich mit dem Abbau der Freileitung soll so die Breitbanderschließung erfolgen. Die geringe Störanfälligkeit in Verbindung mit der hohen Zukunftssicherheit dieser modernen Glasfasertechnik bedeutet letztlich auch eine Wertsteigerung der Immobilien in der Region Märkisches Oderland um die Städte Müncheberg, Freienwalde und Seelow.